Rhetorikklub Dresden

Schlagwort Archiv: Stegreifrede

Helau, helau, helau

Helau, helau, helau, der Pfandkuchen, ist der schlau? Marmelade hat er im Kopf, schmeckt manchem aber wie Senf im Kropf?  Solche und anderen Stegreifredenfragen, mit verschmitztem Lächeln stellte uns Sabrina „Na, wer will sich daran wagen?“

Doch weit gefehlt, wär jetzt glaubt, zum Weiberfasching, haben wir nur auf Humor gebaut. Wenn auch dieser immer war vorhanden, Christian hat es verstanden, uns zu berichten in seiner ersten Red, wie man eine außergewöhnlich schöne Hochzeit webt. Alle gute Dinge, das sind für Ihn Drei, zauberte er in seiner Rede herbei, über eine fantastische Zeit zu zweit, so schön und ungewöhnlich global, wir sind eine Welt, das ist normal. Seine Talente, die hat er nicht versteckt, sondern mutig und selbstbewusst erweckt.

Wer nicht da war, hat etwas versäumt, nur die Pfandkuchen hat‘s gefreut. Manch einer hatte so ein längeres Leben, helau, helau, Senf soll er geben.

Der Film hinter dem Film

Wenn wir uns Spielfilme ansehen, dann erfreuen wir uns an den Figuren und deren Geschichten die erzählt werden, ganz gleich, was wir mögen, ob Drama, Science Fiction oder Liebesfilm. Doch wer von uns denkt beim Sehen daran, wie so ein Film funktioniert, damit er seine Wirkung auf uns auch entfalten kann?

Jens, leidenschaftlicher Hobbyfilmer, hat uns am letzten Klubabend in seiner zweiten Rede mal durchs Schlüsselloch des Films schauen lassen. Für viele war es erhellend von ihm zu erfahren, wie denn so ein Kunstwerk der bewegten Bilder Film aufgebaut ist.  Welche Figuren, wie Protagonist, der Held und der Antagonist, sein Gegenspieler dazugehören, wie sie verbunden sind, welche Methoden und Spannungsbögen als Zutaten benutzt werden damit die Illusion der Geschichte bei uns als Zuschauer wirkt.

Das Schöne für uns Zuhörer an den vorbereiteten Reden ist, dass wir neben der rhetorischen Übung von unseren Rednern in fremde Welten mitgenommen werden. Sie bringen uns diese Welten näher, zu denen wir vielleicht nie Zugang bekommen hätten.  „Reisen bildet“ ist in diesem Sinne für uns die besondere Art der Wissensvermittlung durch die virtuellen Reisen unserer Redner. Viele berufliche wie persönliche Reisen haben wir schon erlebt. Das wird wohl auch zum nächsten Klubabend so sein.

25 Jahre Sachsen – Es wird Zeit

25 Jahre Sachsen, das war das Credo von Gerd bei seiner ersten Rede im Klub. 25 Jahre in denen er als Nichtsachse hier heimisch wurde und nie wieder weg will, 25 Jahre in denen er seine Kraft dem Aufbau einer funktionierenden Landesverwaltung gewidmet hat und immer noch nicht genug hat, 25 Jahre in denen er Freud und Leid erlebt hat und als Mensch für andere da sein möchte.

Eisbrecherreden, wie seine, sind etwas besonders für den Redner und für uns Mitglieder. Sie sind der Start für jedes Neumitglied, egal wie der Weg zu uns geführt hat. Irgendwann wurde es Zeit nicht nur als Gast sporadisch dabei zu sein, sondern als Mitglied seinen Ausbildungsweg zu gehen.

„Es wird Zeit“ war passend dazu der Redetitel von Jens zum Eisbrecher, denn als Gast war er schon einige Zeit dabei und entschlossen seinem Entschluss endlich Mitglied zu werden Taten folgen zu lassen. Durch den Einsatz von überraschenden Stilmitteln und fester Stimme war schon seine erste Rede geprägt. Das macht Lust auf die zweite Rede mit der Übung der Redestruktur, womöglich schon beim nächsten Klubabend.

Unser Abend wurde erfolgreich abgerundet durch eine Stregreifredenübung, der Erklärung von Sachverhalten. Eine Übung, für den einen oder anderen schwierig umzusetzen, aber das soll es auch sein, denn nur die Übung macht den Meister.